Krönnevitz liegt in Ruhe und
Abgeschiedenheit, wenige Kilometer westlich der Hansestadt Stralsund. Der
Ort fand im Jahre 1268 als "Cranouis" die erste urkundliche Erwähnung. Der
Ortsname geht vermutlich auf einen Personennamen zurück, denn gegen Ende des
13. Jahrhunderts sind hier Familien mit dem Namen Crane ansässig. Ein Teil
des Gutes befand sich zu dieser Zeit im Besitz des Klosters Neuenkamp, dem
heutigen Franzburg, dessen Abt auch dem Kloster Hiddensee einen Teil der
Begüterung übertrug. Im Jahre 1696 teilen sich drei Familien den Besitz: der
Regimentsquartiermeister Heinrich Bahr, der Amtmann Johann Sodemann und die
Witwe des Majors Abraham Elver zu Preetz, Maria Elisabeth von Sydo. Um 1937
befand sich das Gut im Besitz von Werner Freiherr von Klot-Trautvetter und
im Jahre 1939 besaß Egbert Freiherr von Maltzahn das Gut. Das
klassizistische Herrenhaus, das inmitten einer umfangreichen Parkanlage
liegt, wurde Mitte des 19. Jahrhunderts erbaut. Nach der Wiedervereinigung
verkaufte die Gemeinde das Gebäude an Hanna und Dipl. Kfm. Gerd Eujen,
Emden, die es ab 1995 umfassend sanieren ließen. Im Herrenhaus entstanden
stilvolle Ferien- und Mietwohnungen.